Monstera gießen: Wann braucht die Erde wirklich Wasser?
Für Monstera in Topferde gibt es keinen allgemeinen Gießabstand. Ein Kalendereintrag sollte zur Kontrolle auffordern, nicht automatisch zum Gießen.

Vor dem Gießen prüfen
Fühlen Sie einige Zentimeter unter der Oberfläche: Eine trockene Oberfläche bedeutet nicht, dass der ganze Wurzelballen trocken ist. Falls der Topf sicher angehoben werden kann, vergleichen Sie sein Gewicht mit dem Zustand nach dem letzten Gießen. Kontrollieren Sie Abflusslöcher und stehendes Wasser im Untersetzer. Ist es unten noch deutlich feucht, warten Sie und prüfen später erneut.
Warum sich der Abstand ändert
Licht, Temperatur, Heizung, Topfgröße und Substrat verändern die Trocknungszeit. Notieren Sie Umstellen oder Umtopfen und beobachten Sie anschließend, ob die alte Erinnerung noch passt. Übernehmen Sie keinen Gießrhythmus einer anderen Pflanze.
Wenn Wasser nötig ist
Gießen Sie langsam und gleichmäßig, lassen Sie überschüssiges Wasser ablaufen und leeren Sie den Untersetzer. Läuft Wasser sofort am Topfrand vorbei, kontrollieren Sie, ob der Wurzelballen innen überhaupt feucht geworden ist. Hängende Blätter allein beweisen keinen Wassermangel; bei feuchter Erde zuerst die Ursache prüfen.
Ein sinnvoller Eintrag lautet etwa: „Oben trocken, weiter unten feucht; heute nicht gegossen.“
Weiterführende Lektüre
Eine allgemeine Reihenfolge erklärt die Gießkontrolle für Zimmerpflanzen. Bleibt das Substrat wiederholt nass, nutzen Sie die Prüfung nasser Erde, bevor Sie mehr Wasser geben.