Weiße Watte an Zimmerpflanzen: auf Wollläuse prüfen

Weiße Flöckchen können Wollläuse sein, aber auch Staub, Mineralablagerungen oder natürliche Haare ähneln ihnen. Suchen Sie das Tier, nicht nur die Farbe. Trennen Sie verdächtige Pflanzen, bevor beim Reinigen Material auf andere Blätter fällt.

Schema einer Lupe über weißen Gruppen in einer Blattachsel; Tiere vergrößert

Verstecke untersuchen

Prüfen Sie bei gutem Licht mit Vergrößerung Blattachseln, Unterseiten und Stängel. Wollläuse sind weichhäutige Insekten mit Wachsbedeckung; manche befallen Wurzeln. Klebriger Honigtau kann auftreten, stammt aber auch von anderen saugenden Insekten. Fotografieren Sie Detail und Gesamtpflanze. Ein gelbes Blatt identifiziert keinen Schädling.

Nach Befund handeln

Unveränderte natürliche Beläge nicht abkratzen. Bei bestätigten lebenden Wollläusen getrennt halten und Nachbarpflanzen prüfen. Kleine erreichbare Kolonien lassen sich manchmal mechanisch entfernen, versteckte Tiere können bleiben. Bei starkem Befall kann Entsorgen sinnvoller sein als wiederholte Gefährdung des Bestands. Vor dem Transport eintüten.

Behandlung bewusst wählen

UC IPM beschreibt punktuelle Alkoholbehandlung und fordert vorher einen Verträglichkeitstest. Daraus keine selbst gemischte Ganzpflanzenspritzung machen. Ein Pflanzenschutzmittel muss laut örtlicher Zulassung für Schädling, Pflanze und Innenraum geeignet sein; Verdünnung, Vorsicht und Wiederholung nach Etikett. Haushaltsreiniger ersetzen keine zugelassene Insektizidseife. (UC IPM)

Neue Aktivität verfolgen

Notieren Sie Koloniestellen, Maßnahmen und lebende Tiere bei vergleichbaren Kontrollen. Alte Wachsreste oder tote Tiere sind keine neue Kolonie. Prüfen Sie Blattachseln und Nachbarpflanzen weiter. Eine frisch gereinigte Oberfläche beweist keine Tilgung. Bei unklarer Bestimmung mit guten Fotos fachlichen Rat suchen, bevor weitere Mittel eingesetzt werden.

Neuzugänge getrennt prüfen.